Wie lässt sich das komplexe Ökosystem Wald besser verstehen als durch eigene Erfahrungen vor Ort? Genau dieser Frage ging die Klasse 7.3 im Rahmen eines erlebnisreichen Ausflugs zum Ökowerk im Grunewald nach.
Ziel des Tages war es, den Lebensraum Wald nicht nur theoretisch im Unterricht zu behandeln, sondern ihn mit allen Sinnen zu entdecken und zu erforschen. Bereits zu Beginn nahmen sich die Schülerinnen und Schüler bewusst Zeit, um zur Ruhe zu kommen, die Atmosphäre des Waldes wahrzunehmen und ihre Aufmerksamkeit auf Geräusche, Gerüche und visuelle Eindrücke der Natur zu richten.
Im weiteren Verlauf standen praktische und kreative Aktivitäten im Mittelpunkt: Mit großem Engagement und viel Einfallsreichtum konstruierten die Schülerinnen und Schüler aus Naturmaterialien anspruchsvolle Murmelbahnen. Dabei wurden nicht nur Teamarbeit und Problemlösefähigkeit gefördert, sondern auch ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen eingeübt. Ein besonderes Highlight war das anschließende Bewegungsspiel, bei dem die Jugendlichen in die Rollen von Räuber- und Beutetieren schlüpften.
Zum Abschluss richteten die Schülerinnen und Schüler ihren Blick auf die oft übersehenen kleinen Bewohner des Waldes. Mit großer Neugier beobachteten sie verschiedene Kleinstlebewesen wie Spinnen, Käfer, Raupen und Bienen und erhielten so spannende Einblicke in die Vielfalt und Bedeutung dieser Tiergruppen für das Ökosystem. Die Exkursion war nicht nur eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht, sondern auch ein nachhaltiges Erlebnis, das das Bewusstsein für Natur und Umwelt stärkt.
Fazit: Ein rundum gelungener Tag im Wald, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.