Vernissage: Durchleuchten, Durchsuchen, Durchblicken – Die ehemalige Stasi-Zentrale am 21. Juli

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Das Minis­te­ri­um für Staats­si­cher­heit (auch oft Sta­si genannt) ist wohl eine der bekann­tes­ten und einst gefürch­tets­ten Über­wa­chungs- und Spio­na­ge­or­ga­ni­sa­ti­on der deut­schen Geschich­te. Doch was steckt wirk­lich hin­ter der Fas­sa­de? Was ist hin­ter dem wabern­den Schlei­er der ehe­ma­li­gen Sta­si-Zen­tra­le versteckt?

Im mitt­ler­wei­le sieb­ten Jahr des denk­mal aktiv-Pro­jekts an unse­rer Schu­le ver­su­chen wir, die Schüler:innen der 10–1 und 10–3, eben die­sen Nebel zu durch­leuch­ten. Im Rah­men des Pro­jekts und in Koope­ra­ti­on mit dem Sta­si-Unter­la­gen-Archiv inter­pre­tier­ten wir im Geschichts­un­ter­richt ehe­ma­li­ge Sta­si-Akten über ver­stö­ren­de Ver­fah­ren gegen die Geg­ner der Regie­rung. Und im Kunst­un­ter­richt kana­li­sier­ten wir die­se Ein­drü­cke in ver­schie­de­nen künst­le­ri­schen Inter­pre­ta­tio­nen. Zudem beschäf­tig­ten sich eini­ge Schüler:innen im Rah­men ihrer medi­en­ge­stütz­ten Pro­jekt­ar­beit mit dem Gelän­de und sei­ner Geschichte.

AusstellungsplakatWir laden nun euch und Sie dazu ein, am Mon­tag, dem 21. Juli (17–19 Uhr), bei der Ver­nis­sa­ge der Aus­stel­lung „Durch­leuch­ten, Durch­su­chen, Durch­bli­cken – Die ehe­ma­li­ge Sta­si-Zen­tra­le“ dabei zu sein, wenn wir unse­re Ergeb­nis­se auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Sta­si-Zen­tra­le im Haus 22Cam­pus für Demo­kra­tie, Ruschestr. 103 (erreich­bar über U5-Mag­da­le­nen­stra­ße) zum ers­ten Mal präsentieren.

Sie sind auch ger­ne ein­ge­la­den, sich nach der Ver­nis­sa­ge noch bis zum 7. August unse­re Wer­ke in der Son­der­aus­stel­lung anzu­se­hen und somit viel­leicht auch die gehei­men Pro­zes­se der Sta­si bes­ser zu durchblicken.