ITYM

Beim ITYM (Inter­na­tion­al Tour­na­ment of Young Math­e­mati­cians) gilt “nomen est omen”: Dieser Wet­tbe­werb ist angelegt, um Nach­wuchs­math­e­matik­er, die sich zu nationalen Teams aus ein­er Vielzahl von Län­dern der Welt zusam­menge­fun­den haben, mit frischen Auf­gaben aus der aktuellen Forschung zu versorgen.

Dabei sind die Auf­gaben, anders als bei der Inter­na­tionalen Math­e­matikolympiade, offen gestellt; zu vie­len ken­nen sog­ar die Autoren bish­er noch keine Lösung. Diese wer­den dann in ein­er Vor­bere­itungsphase von den Mannschaften bear­beit­et, um sie dann beim diesjähri­gen Zusam­men­tr­e­f­fen in Paris den anderen Mit­stre­it­ern und der inter­na­tionalen Jury präsen­tieren zu kön­nen. Nach der Präsen­ta­tion ein­er Lösung haben andere Mannschaften die Möglichkeit, Fra­gen zu stellen, sodass sich eine Debat­te entwick­elt und gemein­sam die Prob­leme beleuchtet wer­den kön­nen. In Paris zeigt sich jedoch eine weit­ere charak­ter­is­tis­che Eigen­schaft des Wet­tbe­werbs: Beim Zusam­men­tr­e­f­fen von Gym­nasi­as­ten ver­schieden­er Län­der ent­deck­en die Teil­nehmer ver­schiedene Denkweisen und verbessern ihre math­e­ma­tis­chen und kom­mu­nika­tiv­en Fähigkeit­en. Dank des debat­ten­re­ichen Ablaufs und zahlre­ichen Gele­gen­heit­en, Zeit mit anderen Teams zu ver­brin­gen, entste­ht ein Moment der math­e­ma­tis­chen Inter­ak­tion zwis­chen den Schülern, welche schon für manch eine Fre­und­schaft zwis­chen den inter­na­tionalen Teil­nehmern gesorgt hat.

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